Hilfsmittel

Das Energie-Vorbild Bund lädt die eigenen Mitglieder sowie Unternehmen, Organisationen, Kantone, Städte und Gemeinden dazu ein, einzelne der 39 gemeinsamen Massnahmen der Akteure im Energie-Vorbild Bund zu übernehmen und den eigenen Bedürfnissen und Tätigkeitsbereichen anzupassen.

Interessierte finden hier umsetzungsorientierte Merkblätter zu Guten Beispielen aus dem Energie-Vorbild Bund sowie Tools, welche die Umsetzung von Massnahmen unterstützen. Die Instrumente sind nach Aktionsbereichen und Massnahmen geordnet.

Gebäude und erneuerbare Energien

Massnahme 01: Energieeffiziente Neu- und Umbauten

Das Bild zeigt zwei Gebäude der Europaallee in Zürich, wo die SBB im DNGB-Standard baut.

Europaallee in Zürich im DGNB-Standard
In Zürich baut SBB Immobilien auf dem Baufeld H im neuen Stadtteil Europaallee bis 2016 drei Gebäude, die nach dem für die Schweiz adaptierten DGNB-Gold-Zertifikat geplant sind. Damit wird in diesem Bauvorhaben allen Aspekten der Nachhaltigkeit – Wirtschaft, Ökologie und Gesellschaft – in höchstem Masse Rechnung getragen.

Faktenblätter 2000-Watt-Areale SBB

Werkzeugkoffer

Das Überbauen von Arealen ist mit ganz spezifischen Chancen und Herausforderungen für energieeffizientes Bauen verbunden. Mit der schweizweiten Entwicklung von 2000-Watt-Arealen nimmt SBB Immobilien diese Chance zusammen mit den lokalen Behörden wahr. Die Faktenblätter zu diversen Arealen beschreiben die Charakteristika und Highlights des jeweiligen Areals, zeigen die Zielerreichung anhand des 2000-Watt-Kriterienkatalogs, und sie enthalten Daten, Fakten und Kontaktadressen des Projekts.

Gebäudestandards Energie-Vorbild Bund

Werkzeugkoffer

Erstmals hat die Geschäftsstelle Energie-Vorbild Bund die von den Akteuren festgelegten minimalen Gebäudestandards erfasst. Viele nutzen etablierte Labels und Zertifikate.

Massnahme 02: Potenzialanalysen Abwärme und erneuerbare Energien

Das Bild zeigt einen Teil des Kühlkreislaufes, der heute auch als Abwärmequelle dient.

Nutzung der eigenen Abwärme am PSI
Das Paul Scherrer Institut (PSI) kann heute die Hälfte des Wärmebedarfes mit Abwärme von eigenen Anlagen auf dem Areal decken. Durch die Einbindung weiterer Anlagen soll dieser Anteil auf 75% steigen. Möglich machen dies Systemanpassungen an der Heizung.

Massnahme 03: Keine neuen, fossil betriebenen Heizungen

Werkzeugkoffer

Variantentool Energiesysteme der Stadt Zürich
Das Werkzeug dient zur Erstellung eines Variantenvergleichs zwischen verschiedenen möglichen Energieversorgungssystemen eines Gebäudes. Der Variantenvergleich wird in der Vorstudie oder zu Beginn der Vorprojektphase erstellt und dient als Grundlage für den Systementscheid. Es können bis zu vier Systemvarianten miteinander verglichen und dokumentiert werden.

Massnahme 05: Energieeffiziente Beleuchtung

Werkzeugkoffer

Richtlinie Beleuchtung Universitätsspital Zürich
Das Universitätsspital Zürich (USZ) hält in seiner Richtlinie zur Beleuchtung fest, dass die geforderten Ziele in Bezug auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz im Umgang mit dem natürlichen und dem künstlichen Licht zwingend einzuhalten sind. Die Richtlinie macht diverse Vorgaben dazu.

Für alle Massnahmen im Aktionsbereich Gebäude und erneuerbare Energien

Werkzeugkoffer

Empfehlung Gebäudetechnik KBOB
Die Koordinationskonferenz der Bau- und Liegenschaftsorgane der öffentlichen Bauherren KBOB, die Vereinigung der öffentlichen Bauherren der Schweiz, hat eine allgemeine Empfehlung zur Gebäudetechnik erlassen. KBOB-Empfehlungen legen im betreffenden Fachgebiet den generellen Standard fest, der für Objekte der KBOB Mitglieder anzuwenden ist.

Mobilität

Massnahme 15: Förderung mobil-flexibler Arbeitsformen

Das Bild zeigt einen Mann, der im Zug sitzt und einen Laptop hält.

Arbeiten, wo es am besten geht
Um flexible Arbeitsformen zu fördern, hat die SBB mit anderen Schweizer Arbeitgebern die Work Smart Initiative lanciert. Eine Hauptaktivität der Initiative ist die Herausgabe einer Charta. Mit ihrer Unterzeichnung verpflichtet sich die SBB, flexible Arbeitsformen im eigenen Unternehmen zu fördern.

Rechenzentren und Green IT

Massnahme 31: Hochenergieeffiziente Rechenzentren

Das Bild zeigt die hybriden Rückkühler auf dem Dach des RZ Wankdorf.

Free Cooling für Räume mit elektronischen Geräten
Das neue Rechenzentrum von Swisscom liegt bei der Energieeffizienz mit einem PUE-Wert von 1.2 weit über dem Durchschnitt. Die hohe Effizienz wird in erster Linie durch das neuartige Freecooling-Verfahren erzielt. In der Schweiz kann das Verfahren für alle Geräte der Informations- und Kommunikationstechnologie ganzjährig eingesetzt werden.

Massnahme 33: Förderung der Server-Virtualisierung in RZ

Werkzeugkoffer

Das BIT hat mit der Cloud-Plattform Atlantica eine Private Cloud für die Bundesverwaltung aufgebaut. Seit Juli können die Verwaltungseinheiten über ein Self-Service-Portal virtuelle Windows- oder Linux-Server konfigurieren und bestellen.

Massnahme 34: Bündelung von RZ/Auslagerung von IT-Leistungen

Werkzeugkoffer

Swisscom bietet Cloud und Data Center Lösungen für die verschiedenen Anforderungen der Kunden an. Da Swisscom auf hocheffiziente Rechenzentren setzt und für den Betrieb 100% erneuerbare Energie bezieht, kann mit dem Bezug solcher IT-Dienstleistungen Energie und CO2 eingespart werden.

Massnahme 37: Förderung Sparmodus an Computer-Arbeitsplätzen

Werkzeugkoffer

Die Bundesverwaltung hat verschiedene Vorgaben für ihre Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) beschlossen, u. a. den Standard P026: Vorgaben für ökologische Kriterien beim Betrieb von IT-Standardgeräten (Workstation, Mobile PC, Bildschirm, Drucker/Multifunktionsgerät). Dabei geht es insbesondere um die Einstellung der Energieoptionen dieser Geräte. 

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